Hospiz- und Palliativeinrichtungen in Österreich

Deutsche Auszeichnung für Grazer Hospiz für Obdachlose

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Das österreichweit erste Hospiz für Obdachlose – das VinziDorf Hospiz in Graz – erregt internationale Aufmerksamkeit. Neben der Berliner Charite wurde jüngst das Kooperationsprojekt zwischen VinziWerke und dem Orden der Grazer Elisabethinen mit dem KlinikAward-Sonderpreis ausgezeichnet, teilte das Krankenhaus der Elisabethinen am Freitag mit.

Am Lebensende wünschen sich obdachlose Menschen meist dasselbe wie andere Menschen: ein würdevolles Leben und einen begleiteten Abschied im Kreis von Vertrauten, Freunden und WegbegleiterInnen. Eine Pflege “zu Hause” ist allerdings nicht möglich. “Wir haben uns gefragt, was wir tun können und haben einen Ort geschaffen, an dem sie so gut wie möglich betreut werden”, schilderte Christian Lagger, Geschäftsführer des Elisabethinen-Krankenhauses gegenüber der APA .

VinziDorf-Hospiz

Die Elisabethinen Graz haben im April dieses Jahres mit dem VinziDorf Graz das VinziDorf-Hospiz als erstes Stationäres Hospiz für obdachlose Menschen eröffnet. Wer obdachlos und volljährig ist und eine stationäre Hospizversorgung benötigt, kann dort aufgenommen werden, um in der letzten Phase des Lebend professionell und würdevoll begleitet zu werden. Begonnen wurde mit zwei Hospizbetten.

“Sogar in Berlin, Menschen von Schicksal berührt”

“Wir werden diese Auszeichnung in das VinziDorf-Hospiz stellen, damit sie sehen, dass sogar in Berlin – auf einem internationalen Event – Menschen von ihrem Schicksal berührt sind”, betonte Lagger. Er hat den Sonderpreis in Berlin “stellvertretend für die Junkies, die Alkoholkranken, die Obdachlosen, schwerkranken Menschen in Graz”, entgegengenommen, wie er betonte.

Essen und Medizin werden über Spenden finanziert

Ein multiprofessionelles Team betreut die BewohnerInnen des VinziDorf-Hospizes. Vor Ort arbeiten MitarbeiterInnen des Krankenhauses der Elisabethinen, ehrenamtliche HelferInnen und HelferInnen des Hospizvereins Steiermark und 24-Stunden-BetreuerInnen des Pflege- und Betreuungsnetzwerks “Ich bin daheim”. Der Betrieb, das heißt u.a. Essen und medizinische Produkte werden über Spenden finanziert . Die Errichtungskosten von rund 400.000 Euro hat der steirische Analysegerätehersteller Anton Paar GmbH gesponsert.

Award für herausragende Klinikprojekte

Der KlinikAward ist eine Auszeichnung für herausragende Klinikprojekte im deutschsprachigen Raum und wurde heuer zum zehnten Mal vergeben. Die beiden Sonderpreise gehen an herausragende Projekte außerhalb der Kategorien. Quelle: APA

Einladung 2. Fachtagung HPC Mobil – 9. November 2017

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Das Pilotprojekt „Hospizkultur und Palliative Care in der mobilen Pflege und Betreuung zu Hause“ öffnet seine Türen, und lädt Sie recht herzlich zur 2 . Fachtagung am 9 . November 2017, von 10:00-17:00 Uhr in das JUFA City Hotel in Wien ein .

Unter dem Titel: „Schwerkranke und sterbende Menschen zu Hause betreuen, ARBEIT an GRENZEN, Erfahrungen austauschen – Geleistetes zeigen – die Zukunft in den Blick nehmen, Roll-Out, VSD Vorsorgedialog“ werden die aktuellen Inhalte und Schwerpunkte des Projekts diskutiert und präsentiert.

Anmeldungen an: maria.eibel@hospiz.at

Nähere Informationen zur Veranstaltung finden Sie in der Einladung

10 Jahre Kooperation der Österreichischen Sparkassen mit dem Dachverband Hospiz Österreich

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„Rückwärtsblickend vorwärts schauen“ war das Motto der Feier der 10-jährigen Kooperation zwischen den Österreichischen Sparkassen und dem Dachverband Hospiz Österreich am 12. Oktober 2017, die zugleich auch an den Internationalen Hospiz- und Palliative Care Tag 2017 erinnerte. Im großartigen Ambiente des Erste Campus mit Blick über ganz Wien versammelten sich über 100 ehrenamtliche HospizbegleiterInnen, KoordinatorInnen von Hospizteams, GeschäftsführerInnen und Vorsitzende aus den landeskoordinierenden Hospizorganisationen im Burgenland, NÖ, Salzburg, Steiermark, Tirol und Wien sowie VertreterInnen des Dachverbandes Hospiz Österreich und LeiterInnen der Sparkassengruppe . Wilhelm Kraetschmer von den Österreichischen Sparkassen hieß als Gastgeber des Abends alle herzlich willkommen.

Seit 2007 kooperieren die Österreichischen Sparkassen mit dem Dachverband Hospiz Österreich, um die ehrenamtliche Hospizbegleitung in Österreich zu fördern.

Grußworte

Sektionschef Gerhard Aigner (BMGF) und Sektionschef Manfred Pallinger (BMASK) drückten in ihren Grußworten am Beginn der Veranstaltung große Wertschätzung für die Arbeit ehrenamtlicher HospizbegleiterInnen und hauptamtlicher Fachkräfte in der Hospiz- und Palliativversorgung aus. Sie betonten, dass es bei politischen Entscheidungen in diesem Bereich letztlich immer um die schwerkranken Menschen und ihre Angehörigen geht.

Aigner versprach, bestmöglich zwei Vorhaben weiter zu verfolgen, nämlich die Novelle zum Patientenverfügungsgesetz und eine Änderung im Berufsrecht der ÄrztInnen, um PalliativmedizinerInnen bei Interventionen im Rahmen einer Therapiezieländerung besser abzusichern. Manfred Pallinger erinnerte an die Hartnäckigkeit und Ausdauer von Waltraud Klasnic als Präsidentin von Hospiz Österreich, wenn es um Zuständigkeit und Finanzierung der Hospiz- und Palliativversorgung geht und berichtete von den aktuellen Bemühungen des Sozialministeriums, im Rahmen des Hospiz und Palliativforums Wege für eine Regelfinanzierung zu erarbeiten.

Rückwärtsschauen

Saskia Wallner lud als Moderatorin des Abends Gerhard Fabisch, Maribel Königer und Waltraud Klasnic zum Rückwärtsschauen ein. Gerhard Fabisch, Präsident des Österreichischen Sparkassenverbandes, verwies auf den Gründungsauftrag der Sparkassen: „Hospizeinrichtungen begleiten Menschen in einer schwierigen Zeit durch Zuwendung und Verständnis. Auch zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sparkassen unterstützen Menschen dabei die letzte Lebensphase in gewohnter Umgebung zu erleben und ein menschenwürdiges Sterben zu ermöglichen. Als Partner der Hospizbewegung und deren Prinzipien bekennen wir uns zum gemeinnützigen Mehrwert und dem menschlichen Umgang bei der Versorgung von Sterbenden. Ganz am Beginn war es für die Steiermärkischen Sparkassen ein ‚schräges‘ Projekt, nun ist es eines der erfolgreichsten.“

Maribel Königer, Leiterin der Kommunikation der ERSTE Stiftung, erwähnte das Engagement der ERSTE Stiftung für die Förderung der ehrenamtlichen Hospizarbeit in Wien, Salzburg und dem Burgenland. Auch der Wiener Hospiz- und Palliativtag findet seit Jahren mit ihrer Unterstützung statt. Die Broschüre „begleiten bis zuletzt“ für Angehörige kann dank Zuwendungen der Stiftung und des Sozialministeriums auch in Rumänisch, Ungarisch und Slowakisch in Österreich erscheinen, in erster Linie für die 24 Stunden BetreuerInnen. Die ERSTE Stiftung ermöglichte zudem die Herausgabe einer adaptierten Fassung in den drei Herkunftsländern selber. Maribel Königer: „Ursprünglich lag der Schwerpunkt der ERSTE Stiftung im internationalen und osteuropäischen Raum. Über dieses Kooperationsprojekt ist nun auch in Österreich  unser Schwerpunkt Soziale Integration verwirklicht. Sterbende und ihre Angehörigen sind in der Gesellschaft noch immer isoliert, obwohl der Tod uns alle betrifft. Wir möchten daher nicht nur mithelfen Pflege zuhause zu ermöglichen und Ehrenamtliche auszubilden, sondern auch die Gesellschaft insgesamt für das Thema sensibilisieren.“

Waltraud Klasnic, Präsidentin des Dachverbandes Hospiz Österreich, betonte: „Noch bevor die Politik die gesellschaftlich notwendigen Rahmenbedingungen für die Unterstützung der Hospiz- und Palliativversorgung erkannt hat, setzte die österreichische Sparkassengruppe wesentliche Impulse und Hilfestellungen für die Hospizbegleitung in Österreich.“ Klasnic griff drei Projekte heraus, die Hospiz Österreich dank der Kooperation mit den Österreichischen Sparkassen umsetzen konnte: so wurde z.B. das Ausbildungscurriculum zur Befähigung Ehrenamtlicher adaptiert, nationale und internationale Symposien für Ehrenamtliche organisiert, die Broschüre „begleiten bis zuletzt“ für pflegende Angehörige aktualisiert und gedruckt.

Die internationale Ebene: EAPC Charta Voice of Volunteering

Leena Pelttari, Geschäftsführerin des Dachverbandes Hospiz Österreich, kann das große österreichische Knowhow zum Ehrenamt in Hospiz und Palliative Care auf Ebene der Europäischen Gesellschaft für Palliative Care (EAPC) einbringen. Sie stellte bei der Feier die von ihr mitentwickelte EAPC Charta „Voice of Volunteering“ zur Stärkung des Ehrenamts in Europa vor und rief alle auf zu unterschreiben: https://www.change.org/p/voice-of-volunteering-in-hospice-and-palliative-care

MitarbeiterInnen der Sparkassengruppe als HospizbegleiterInnen

Eine besonders erfreuliche Frucht der Kooperation ist das Engagement von MitarbeiterInnen der Sparkassen, Erste Bank und ERSTE Stiftung als ehrenamtliche HospizbegleiterInnen. Die Unternehmensgruppe übernimmt die Ausbildungskosten. Karl Harnoncourt, Initiator der ersten Kooperation in der Steiermark 2004, dankte zweien von ihnen, stellvertretend für alle HospizbegleiterInnen in Österreich. Gertrud Gößler, ehemalige Mitarbeiterin der Steirischen Sparkassen, berichtete von ihrem Einsatz in der Kinder-Hospizbegleitung und wie sehr man sich hier einlassen muss. Herbert Bielesz, ehemals im Bereich Marketing der Erste Bank tätig, erzählte von den alltäglichenj Seiten ehrenamtlicher Hospizbegleitung, denn es sind oft ganz konkrete kleine Erledigungen, die gemacht werden können und helfen. Es gebe, so Bielesz, nichts Nachhaltigeres als die Unterstützung der Hospiz- und Palliativversorgung.

Die Zukunft

Waltraud Klasnic gab einen Ausblick in die Zukunft: viel sei erreicht worden, Österreich sei in vielen Punkten europaweit ein Vorbild. Aber das „leistbar, erreichbar“ bei gleichzeitiger Erfüllung aller Qualitätskriterien des ÖBIG Konzepts der Abgestuften Hospiz- und Palliativversorgung (ÖBIG 2014) sei noch immer nicht in ganz Österreich umgesetzt. Hier gilt die Hoffnung der Arbeit des Hospiz und Palliativforums. Es gelte auch, neue Bereich weiter auszubauen: Hospiz- und Palliativversorgung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, von Menschen mit Behinderung, Menschen mit Migrationshintergrund, für Obdachlose…

Waltraud Klasnic bat Naida Dzaka zu sich, denn sie verkörpere in ihren Seim Zukunft im Ehrenamt und im gesamten Bereich von Hospiz und Palliative Care. Naida Dzaka erzählte von sich: geboren in Bosnien, aufgewachsen in Österreich, 26 Jahre jung, mit einer Masterarbeit in Psychologie zu einem Palliativthema, nun Mitarbeiterin im Dachverband Hospiz Österreich im Bereich „Hospizkultur und Palliative Care in der Grundversorgung“ und seit zwei Jahren ehrenamtliche Hospizbegleiterin im Interkulturellen Team der Caritas in Wien.

Nach dem Abschluss durch Wilhelm Kraetschmer und einem Schlusslied der Strottern, die den Abend musikalisch begleitet hatten, bot sich viel Raum zu Begegnungen, mit wundervollem Blick über die Dächer von Wien.

Wir danken allen, die zu diesem wunderbaren Abend und Fest beigetragen haben!


HINTERGRUNDINFORMATION

Die erste Kooperation entstand zwischen dem Hospizverein Steiermark und den Steiermärkischen Sparkassen, auf Initiative von Karl Harnoncourt. 2007 wurde die erfolgreiche Zusammenarbeit in der Steiermark durch eine Kooperation mit dem Dachverband Hospiz Österreich auf die Österreichebene gehoben. Infolgedessen entwickelten sich weitere Kooperationen zwischen landeskoordinierenden Hospizorganisationen und Landes-Sparkassen, Erste Bank bzw. ERSTE Stiftung. Durch diese Kooperationen können die Ausbildung der ehrenamtlichen HospizbegleiterInnen und ihre Fortbildung sowie die Koordination der Hospizteams mitfinanziert werden . Rund 93 Hospizteams in sechs Bundesländern mit rund 2.300 ehrenamtlichen HospizbegleiterInnen und die von ihnen begleiteten Menschen profitieren aktuell von solchen Kooperationen.

Auf regionaler und lokaler Ebene gibt es zusätzlich mehrere kleine Kooperationen von lokalen Sparkassen mit Hospizvereinen, z.B. Hilfe beim Verkauf von Eintrittskarten für Sponsoringveranstaltungen, das Zur-Verfügung-Stellen von Räumen etc.

7. Österreichweites Vernetzungstreffen „Hospiz und Palliative Care für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene“

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Am 10. Oktober 2017 fand auf Einladung von Hospiz Österreich das 7. österreichweite Vernetzungstreffen „Hospiz und Palliative Care für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene“ statt. Fast 60 TeilnehmerInnen aus ganz Österreich versammelten sich im Bildungs- und Konferenzzentrum St. Virgil in Salzburg zum Informations- und Erfahrungsaustausch.

Anna H . Pissarek, Hospiz Österreich, eröffnete das Treffen und führte durch den anregenden Tag.

Zum Einstieg berichtete Claudia Nemeth, Projektleiterin zu Hospiz und Palliative Care für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Dachverband Hospiz Österreich, über aktuelle Projekte und Entwicklungen im Dachverband und stellte Ergebnisse aus der Datenerhebung bei den pädiatrischen Hospiz- und Palliativeinrichtungen vor.

Elisabeth Pochobradsky, Gesundheit Österreich GmbH, informierte über den neuen Österreichischen Strukturplan Gesundheit (ÖSG 2017), der ein eigenes Kapitel zur Hospiz- und Palliativversorgung von Erwachsenen sowie von Kindern und Jugendlichen enthält.

Das Thema „Palliativ – Wer? Wann? Wie viel? Wie lange?“ bildete den Mittelpunkt des Nachmittags. Martina Kronberger-Vollnhofer, Geschäftsführerin MOMO, gab einen Überblick über Definitionen, stellte das Instrument PaPas Scale (Paediatric Palliative Screening Scale) vor und ergänzte ihre Ausführungen mit anschaulichen Fallbeispielen. Renate Hlauschek, Geschäftsführerin MOKI NÖ und KI-JU-PALL Teams, stellte die Arbeitsweise von KI-JU-PALL vor und präsentierte praktische Fallbeispiele. Im Anschluss an diese Impulsreferate tauschten sich die TeilnehmerInnen darüber aus, wie die einzelnen Fragestellungen in ihren Einrichtungen gehandhabt werden, wo es Probleme gibt und wie damit umgegangen wird.

Die anschließenden Berichte aus den Bundesländern zeigten sehr eindrucksvoll, was sich in diesem Bereich in den zwei Jahren seit dem letzten Treffen weiterentwickelt hat . So gibt es nunmehr in allen neun Bundesländern spezialisierte Angebote zur Betreuung und Begleitung von Familien mit schwer erkrankten Kindern, weiters stehen den Familien überregionale Entlastungsangebote zur Verfügung.

Die Möglichkeit zum berufsgruppenspezifischen Austausch rundete das Beisammensein ab, so dass das 7 . österreichweite Vernetzungstreffen am späten Nachmittag gelungen zu Ende ging.

Datenbericht 2016

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Wir freuen uns, Ihnen den Datenbericht 2016 vorlegen zu können.

Heuer sind zum ersten Mal zusätzlich zu den Daten aus dem Erwachsenenbereich Daten der Hospiz- und Palliativversorgung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen aufgenommen . Ebenso wird eine Übersicht von Daten zur Aus-, Fort- und Weiterbildung in Hospiz und Palliative Care für ehren- und hauptamtliche MitarbeiterInnen gegeben.

Die Daten vermitteln ein in Zahlen gegossenes Bild der vielen Begegnungen, Betreuungen und Herausforderungen, die ehren- und hauptamtliche MitarbeiterInnen der Hospiz- und Palliativversorgung für Erwachsene und Kinder tagtäglich meistern . Ihnen allen gilt unser aufrichtiger Dank!

Wir danken der Wiener Städtischen Versicherung herzlich für Ihre Unterstützung!

Logo Wiener Städtische

Dritter Preis des Wiener Gesundheitspreises für Pflege und Betreuung zu Hause bis zuletzt

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HPC Mobil, ein Pilotprojekt des Dachverbandes Hospiz Österreich gemeinsam mit Arbeiter Samariter Bund Wien, Caritas der ED Wien, CS Caritas Socialis, Sozial Global und Volkshilfe Wien, wurde am 18 . September 2017 von Sandra Frauenberger, der Wiener Stadträtin für Soziales, Gesundheit und Frauen,  und Dennis Beck, dem Geschäftsführer der Wiener Gesundheitsförderung, mit dem 3. Preis des Wiener Gesundheitspreises in der Kategorie „Gesund in Einrichtungen und Organisationen“ ausgezeichnet.

Stellevertretend für alle am Projekt Beteiligten nahmen Christine Hintermayer, Projektleiterin innerhalb der CS Caritas Socialis, und Hermine Freitag, Projektverantwortliche beim Arbeiter Samariter Bund Wien, den Preis im Wiener Rathaus entgegen .

Wir freuen uns sehr, dass auf diese Weise die am Projekt teilnehmenden Organisationen für ihr großes Engagement, Menschen bis zuletzt kompetent zu Hause betreuen und begleiten zu können, Anerkennung erfahren.

Voraussetzungen für eine gelingende Betreuung zu Hause, das zeigt sich im Projekt, sind gut ausgebildete MitarbeiterInnen, Strukturen, die eine enge Zusammenarbeit aller an der Betreuung Beteiligten ermöglichen, und ausreichend Ressourcen, um all das zu gewährleisten.

Seit Mitte 2015 entwickelt der Dachverband Hospiz Österreich gemeinsam mit Arbeiter Samariter Bund Wien, Caritas der ED Wien, CS Caritas Socialis, Sozial Global und Volkshilfe Wien im Rahmen eines dreijährigen Projektes Rahmenbedingungen und Erfordernisse für die Entwicklung von Hospizkultur und Palliative Care in der mobilen Pflege und Betreuung zu Hause. Insgesamt wirken etwa 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der beteiligten Organisationen in ganz Wien mit.

Mit Organisationsentwicklung und dreitägigen Workshops für die MitarbeiterInnen aller Berufsgruppen zum Thema Hospizkultur und Palliative Care wird intensiv daran gearbeitet, Menschen ein Sterben zu Hause zu ermöglichen. Das Projekt trägt zur Entlastung der MitarbeiterInnen bei, indem z.B. in der Organisation für Fragen in der Betreuung von Menschen am Lebensende Ansprechpartner da sind und professionelles und sicheres Handeln durch mehr Wissen und Kompetenz möglich ist .

Möglich wird dieses Projekt durch eine Förderung durch den Fonds Gesundes Österreich.

Unter nachstehendem Link können Sie alle Projekt-Einreichungen dieser Kategorie ansehen:
https://www.youtube.com/watch?v=nuiOCpo-ucM

50 Jahre St. Christopher’s Hospice in London

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Am 24. Juli 1967, also vor 50 Jahren,  öffnete das St. Christopher’s Hospice in London seine Pforten für sterbende Menschen. Damit erfüllte sich für Cicely Saunders (1918-2005), die als Begründerin der modernen Hospizbewegung gilt, ein langgehegter Wunsch. Saunders, die selber Sozialarbeiterin, Krankenschwester und Ärztin war, hatte in der Betreuung von TumorpatientInnen in der letzten Lebensphase große Defizite erlebt, v.a. was die Schmerzlinderung betraf. In St. Christopher, das sie bewusst außerhalb des Krankenhauskontexts ansiedelte, konnte eine neue Art der Betreuung umgesetzt werden . Saunders entwickelte das Konzept des Total Pain, das Schmerz im umfassenden Sinn versteht. Daher, so der Grundsatz von Hospiz und Palliative Care bis heute, müssen Menschen auch umfassend in allen Dimensionen betreut und begleitet werden: körperlich, emotional, seelisch, sozial, spirituell.
St. Christopher gilt als das erste Stationäre Hospiz im modernen Sinn. 1980 wurde Cicely Saunders für ihre Verdienste durch Königin Elisabeth II. als Dame Commander of the Order of the British Empire ausgezeichnet.

In Österreich gibt es mit Ende 2016 10 Stationäre Hospize: sieben in Niederösterreich und je eines in Oberösterreich (Linz), Salzburg (Stadt Salzburg) und der Steiermark (Graz). Das Hospiz am See in Bregenz/Vorarlberg ist in Bau.

Der Evangelische Pressedienst hat einen informativen Beitrag zum Jubiläum und das St. Christopher’s Hospice auf www.evangelisch.de veröffentlicht. Wir danken herzlich für die Erlaubnis, ihn hier zu verlinken.

Link zu St . Christopher’s Hospice: http://www.stchristophers.org.uk/

Eine hohe internationale Auszeichnung für den Universitätslehrgang Palliative Care

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Der „Award for Palliative Care Leadership Programmes“ der European Association for Palliative Care (EAPC) und der European Palliative Care Academy (eupca) wurde am 15. Weltkongress der EAPC in Madrid im Mai 2017 dem Universitätslehrgang Palliative Care verliehen. Die Paracelsus Medizinische Privatuniversität, der Dachverband Hospiz Österreich und das Konferenz- und Bildungszentrum St. Virgil organisieren seit über 10 Jahren den interprofessionellen Universitätslehrgang Palliative Care gemeinsam. Über 100 ÄrztInnen, Pflegende und MitarbeiterInnen aus psychosozial-spirituellen Berufen haben bis heute den dreistufigen Lehrgang mit dem Master of Science in Palliative Care abgeschlossen. Mag.a Leena Pelttari MSc (Palliative Care), Geschäftsführerin im Dachverband Hospiz Österreich, hatte die große Freude, diese hohe Auszeichnung entgegen zu nehmen.

Der Award wird weltweit an Aus- und Weiterbildungsprogramme verliehen, die nachweislich Leadership in und damit auch die Entwicklung von Palliative Care ermöglichen und fördern.

Wir freuen uns sehr, dass der Universitätslehrgang Palliative Care diese internationale Auszeichnung erhalten hat! Ausschlaggebend waren u.a
. der multiprofessionelle Ansatz, der an der Praxis orientierte Inhalt, ein Methodenmix, in dem sich Praxiserfahrung, Austausch, fachlicher Input und Forschungsmethoden erfolgreich verbinden, die integrierten Qualitätssicherungsmaßnahmen, die Sicherung der Nachhaltigkeit und die Tatsache, dass sehr viele der AbsolventInnen sich aktiv und erfolgreich in die Weiterentwicklung von Hospiz und Palliative Care in Österreich einbringen, sei es auf politischer Ebene wie bei der Parlamentarischen Enquete „Würde am Ende des Lebens“, sei es durch die Entwicklung von Hospiz und Palliativeinrichtungen oder aktivem Engagement in der Fortbildung.

EAPC Madrid Charta 2017 – Voice of Volunteering

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Eine Stimme für das Ehrenamt in Hospiz und Palliative Care

Geben auch Sie dem Ehrenamt in Hospiz und Palliative Care Ihre Stimme und unterzeichnen Sie die EAPC Madrid Charta „Voice of Volunteering“: https://www.change.org/p/voice-of-volunteering-in-hospice-and-palliative-care

Im Rahmen des 15. Weltkongresses der Europäischen Gesellschaft für Palliative Care (EAPC) von 18.-20. Mai wurde die Madrid Charta 2017 zum Ehrenamt in Hospiz und Palliative Care mit dem Titel „Voice of Volunteering“ offiziell präsentiert. Mag.a Leena Pelttari MSc, Geschäftsführerin des Dachverbandes Hospiz Österreich, Mitautorin und Co-Leiterin der EAPC Taskforce zu Volunteering, stellte sie vor über 1.500 TeilnehmerInnen im Schlussplenum des Kongresses vor .

Bereits am 27. April 2017 hatte Leena Pelttari die Charta zum ersten Mal im deutschsprachigen Raum beim Symposium „Ehrenamtlich engagiert in Hospiz und Palliative Care – eine europäische Perspektive“ im Rahmen des OPG Kongresses in Bregenz vorgestellt.

Waltraud Klasnic, Präsidentin des Dachverbandes Hospiz Österreich: „Mit Freude und Respekt dürfen wir Ihnen heute die Charta auch in einer deutschen Übersetzung zugänglich machen. Diese Charta wurde im Rahmen der Taskforce der EAPC zum Ehrenamt in Hospiz und Palliative Care in Europa unter der Leitung und in Verantwortung von Leena Pelttari und Ros Scott aus Großbritannien erarbeitet, in einer gemeinsamen Abstimmung mit über 13 europäischen Ländern . Sie stellt eine ganz neue Grundlage für das Ehrenamt im Bereich von Hospiz und Palliative Care in Europa dar und ist die Frucht des jahrelangen Einsatzes von Leena Pelttari für das Ehrenamt auf der Europaebene von Hospiz und Palliative Care.“

Die Charta will das Ehrenamt in den vielfältigen Aspekten und der eigenen Rolle stärken und nennt eine ganze Reihe von Faktoren, die dazu beitragen: klare Rollen- und Aufgabendefinition, sorgsame Auswahl, Befähigung, wirksames Management, Finanzierung. Sie ruft alle auf, den wichtigen Beitrag der ehrenamtlich Tätigen vom begleitenden Da-Sein bis zu organisatorischen Tätigkeiten anzuerkennen und den Einsatz in der Begleitung von Menschen zu fördern.

Geben auch Sie dem Ehrenamt in Hospiz und Palliative Care Ihre Stimme und unterzeichnen Sie die EAPC Madrid Charta „Voice of Volunteering“: https://www.change.org/p/voice-of-volunteering-in-hospice-and-palliative-care

Hintergrundinformation (in engl.) EAPC White Paper on Volunteering

You will find Information in English on the EAPC website and the IAHPC website

 

Das Ehrenamt in Hospiz und Palliative Care in Europa am EAPC Kongress in Madrid Mai 2017

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Geben auch Sie dem Ehrenamt in Hospiz und Palliative Care Ihre Stimme und unterzeichnen Sie die EAPC Madrid Charta „Voice of Volunteering“: http://bit.ly/EAPCVolunteeringCharter

Ein wichtiger Schritt auf dem Weg, ehrenamtliche Tätigkeit im Bereich von Hospiz und Palliative Care in Europa sichtbar zu machen, zu stärken und auch im Rahmen von Fachkongressen Gehör zu verschaffen, ist im Rahmen des 15. Weltkongresses der EAPC von 18.-20. Mai 2017 in Madrid gelungen. Die Madrid Charta 2017 „Voice of Volunteering“ zum Ehrenamt in Hospiz und Palliative Care in Europa wurde offiziell und in unterschiedlicher Weise präsentiert:

  1. im Open Task Force Meeting mit den leitenden Personen aus den Weltorganisationen EAPC (European Association for Palliative Care), WHPCA (World Hospice and Palliative Care Alliance) und IAHPC (International Association für Hospice and Palliative Care)
  2. im Abschlussplenum des Kongresses . Leena Pelttari, Geschäftsführerin im Dachverband Hospiz Österreich, Mitautorin der Charta und Co-Leiterin der EAPC Taskforce on Volunteering, stellte die Ehrenamtscharta vor und setzte 10.000 Unterschriften bis zum nächsten EAPC Weltkongress (23. – 25.5.2019 in Berlin) als Ziel . Es war das erste Mal, dass das Thema Ehrenamt in einer großen Plenumssitzung eines EAPC Kongresses mit über 1.500 ZuhörerInnen präsentiert werden konnte.
  3. mit einem Infostand und der Möglichkeit die Charta zu unterzeichnen

Zusätzlich leiteten Karl Bitschnau und Leena Pelttari sogenannte „parallel sessions“ zu Sozialarbeit  (Karl Bitschnau, gemeinsam mit Pamela Firth) und Ehrenamt (Leena Pelttari gemeinsam mit Ros Scott) . Leena Pelttari stellte die Ehrenamtscharta auch in einer Sitzung für Dachverbände aus europäischen Ländern vor.

Mehr zur Charta >>hier

Geben auch Sie dem Ehrenamt in Hospiz und Palliative Care Ihre Stimme und unterzeichnen Sie: http://bit.ly/EAPCVolunteeringCharter

Außer Leena Pelttari nahmen aus dem Kreis des Dachverbandes Hospiz Österreich Claudia Nemeth, Maria Eibel, Hans Baumgartner, Karl Bitschnau und Sonja Thalinger am EAPC Kongress teil.

Ehrenamtlich engagiert in Hospiz und Palliative Care – eine europäische Perspektive

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Symposium für ehrenamtliche Hospiz-Mitarbeiterinnen im Rahmen des OPG Kongresses in Bregenz

Ca. 300 ehrenamtliche HospizbegleiterInnen aus Österreich, Deutschland, Südtirol, Liechtenstein und der Schweiz erlebten am 27. April 2017 einen bereichernden und anregenden Tag beim Symposium „Ehrenamtlich engagiert in Hospiz und Palliative Care – eine europäische Perspektive“.  Das Festspielhaus Bregenz wurde trotz strömendem Regen zu einem wunderbaren Ort der Begegnung.

Nach den Begrüßungsworten von Waltraud Klasnic, Präsidentin des Dachverbandes Hospiz Österreich, und Dr. Harald Retschitzegger, Präsident der Österreichischen Palliativgesellschaft (OPG), klang die europäische Perspektive zum ersten Mal durch die eingespielte Videobotschaft von Philip Larkin, dem Präsidenten der EAPC (European Association for Palliative Care) an.

Mag.a Leena Pelttari MSc, Geschäftsführerin des Dachverbandes Hospiz Österreich und zugleich Co-Leiterin des Arbeitsforums (Taskforce) der EAPC zum Ehrenamt in Hospiz und Palliative Care in Europa, stellte die Charta zum Ehrenamt vor, die die Taskforce in einer gemeinsamen Abstimmung mit über 13 europäischen Ländern erarbeitet hat. Es geht um die Stärkung des Ehrenamts in seinen vielfältigen Aspekten und der ganz eigenen Rolle. Geben auch Sie dem Ehrenamt in Hospiz und Palliative Care Ihre Stimme und unterzeichnen Sie die EAPC Madrid Charta „Voice of Volunteering“.

Von der europäischen Perspektive zu jener der Nachbarländer führte der nächste Beitrag, ein Interviewgespräch, das Leena Pelttari und Dr. Karl Bitschnau, Leiter Hospiz Vorarlberg und Vizepräsident des Dachverbandes Hospiz Österreich, mit Barbara Grossenbacher (St . Gallen/Schweiz), Benno Bolze (Berlin/D), Anita Tscholl (Bozen/I), Kurt Salzgeber (Liechtenstein) und Sonja Thalinger als Österreicherin führten. Im deutschsprachigen Raum gibt es bei allen Unterschieden eine große Übereinstimmung im Stellenwert, wo und wie Ehrenamtliche eingesetzt werden, und in der Organisation von Ehrenamtlichen im Bereich Hospiz und Palliative Care.

Cornelia Mackuth-Wicki aus der Schweiz und Annelies Bleil aus Bregenz gewährten anschließend Einblick in die Begleitung von schwerkranken Kindern und Jugendlichen.

Den Vormittag schloss der Vortrag zu Bewegung und Körpersprache in der Begleitung Schwerstkranker und Sterbenden von Dr. Felix Grützner aus Bonn ab, der das Thema schon vorher durch Körperübungen für alle Anwesenden hatte anklingen lassen.

Das Zueinander von Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen fand am Nachmittag seinen Ausdruck darin, dass die offizielle Eröffnung des 6 . Österreichischen Interdisziplinären Palliativkongresses gemeinsam stattfand. Diese bot nach den Grußworten von Landesrat Dr. Christian Bernhard, Waltraud Klasnic und Harald Retschitzegger einen bunten Bogen von Kabarett (Gabriele Fleisch), antiken Sagen (Michael Köhlmeier) und musikalischer Begleitung.

Die erste, auch gemeinsame, Plenarsitzung führte in das Thema des Kongresses ein „Kontroversen in Palliative Care“ mit Ingrid Marth (Ambulante palliative Betreuung: gibt es Grenzen?), Univ.Prof. Dr. Andreas Heller (Hospizkultur und Palliative Care – alles eitel Wonne?) und Dr. Stein Husebö, der in eindringlichen Bildern den Schmerz des Lebens in der Betreuung Schwerkranker und Sterbenden aufzeigte.

Schließlich öffnete sich der Vorhang hinter dem Rednerpult und gab den Blick und Weg frei zur Bühne des Festspielhauses, die zum Ort des Get Together wurde.

Wir danken den Vorarlberger Sparkassen, dem Land Vorarlberg und dem Sozialministerium herzlich für die Unterstützung!

Fotos © DV HÖ, Dr. Johann Baumgartner

9. Dattelner Kinderschmerztage – 16.-18.3.2017

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Vom 16. bis 18. März 2017 fanden in Recklinghausen (D) die 9. Dattelner Kinderschmerztage statt, diesmal unter dem Motto „Im Team wirken!“

Fast 1.000 TeilnehmerInnen trafen sich im Ruhrfestspielhaus Recklinghausen zu einem intensiven fachlichen Austausch und machten die Veranstaltung zu einer der größten Fachplattformen zum Themenbereich pädiatrische Schmerztherapie und Palliativversorgung im deutschsprachigen Raum . Mag.a Claudia Nemeth, Projektleiterin im Dachverband Hospiz Österreich, und Dr. Johann Baumgartner, Vizepräsident im Dachverband und Koordinator Palliativbetreuung Steiermark, waren unter den TeilnehmerInnen .

Das Programm wurde in Kooperation mit ExpertInnen aus Deutschland, Schweiz, Österreich und den Niederlanden zusammengestellt, sodass der Kongress 2017 als Vierländerkongress stattfinden konnte. Ein vielfältiges Programm bot in Vorträgen und Workshops praxisrelevante Themen und neueste wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Breite der pädiatrischen Schmerztherapie und Palliativversorgung. Eckart von Hirschhausen, bekannt aus der deutschen TV-Sendung „Hirschhausens Quiz des Menschen“, begeisterte mit einem Vortrag zum Thema „Kraftquelle Humor“.

Neben vielen deutschen, schweizer und niederländischen ExpertInnen hielten die Österreicherinnen Dr.in Martina Kronberger-Vollnhofer, (ärztliche Leiterin Kinderhospiz MOMO und Kinderhospizbeauftragte des Dachverbandes Hospiz Österreich) und Dr.in Brigitte Messerer (Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßanästhesie am LKH Graz) Vorträge beim Education Day und in Workshops. Die Multiprofessionalität spiegelte sich sowohl bei den ReferentInnen als auch bei den Teilnehmenden wider.

Wie bei den vorhergehenden Kongressen gab es auch diesmal die Möglichkeit zu Workshops inklusive Führungen im Kinderpalliativzentrum Datteln. Ein Meet-the-Expert mit Prof. Dr. Navil Sethna vom Boston Children´s Hospital bot die Möglichkeit, über Aspekte der multimodalen pädiatrischen Schmerztherapie zu diskutieren.

Zwei Abend-Events – ein Come together am ersten und ein Kultur- und Partyabend am zweiten Kongress-Tag – boten gute Gelegenheit zum informellen Austausch und zum Knüpfen neuer Kontakte.

Die 10. Dattelner Kinderschmerztage werden vom 14. bis 16. März 2019 stattfinden.