Multiplikator:innenschulung Palliative Geriatrie von 12.-16. Oktober 2026
Fünf Tage mit dem Thema Palliative Geriatrie gingen vorbei wie im Flug. Eine intensive und abwechslungsreiche Woche liegt hinter uns. Wir haben viel gelernt, gemeinsam gelacht und uns auf das Thema eingelassen.
Mit Hilfe der Storyline Methode entwickelten wir eine fiktive Bewohnerin mit ihren Angehörigen und einer Pflegeperson. Tag für Tag führten uns diese Figuren durch die verschiedenen Themenschwerpunkte und ließen die Inhalte lebendig werden. Erstaunlich schnell schlüpften wir in ihre Lebensgeschichten und konnten uns gut in die Bewohnerin und ihre Angehörigen hineinversetzen.
Ausgehend von der Biografie entstanden Herausforderungen und mögliche Lösungsansätze wurden erarbeitet. Dabei wurde besonders deutlich, wie wichtig
die palliative Haltung ist. Den Menschen mit seinen Bedürfnissen, Wünschen und Möglichkeiten in den Mittelpunkt zu stellen und die Lebensqualität in jeder Situation im Blick zu behalten. Das ist ein zentraler Gedanke, den ich als zukünftige Moderatorin besonders hervorheben möchte.
Wir waren eine bunte, interdisziplinäre Gruppe, verbunden durch unsere Leidenschaft für Hospiz und Palliative Care. Die unterschiedlichen beruflichen Hintergründe und persönlichen Erfahrungen zeigten uns, dass es nicht nur einen richtigen Weg gibt. Jede und jeder brachte eigenes Wissen, neue Perspektiven und wertvolle Ideen ein. Der Austausch war dadurch besonders bereichernd.
Der respektvolle Umgang und die palliative Haltung waren während der gesamten Woche spürbar. Es entstanden neue Kontakte, Netzwerke wurden geknüpft und viele Ideen ausgetauscht.
Wir lernten zahlreiche Methoden kennen und wechselten dabei immer wieder zwischen den Rollen als Teilnehmer:in und zukünftiger Moderator:in.
So konnten wir die Methoden selbst erleben und gleichzeitig reflektieren, wie wir sie später in unseren eigenen Workshops einsetzen können. Das hat uns gut auf unsere zukünftige Aufgabe vorbereitet.
Ich freue mich schon darauf, selbst in einem Workshop zu unterrichten. Mit einer erfahrenen Kollegin an der Seite, kann ich gut in die neue Rolle hineinwachsen.
Zum Abschluss der Ausbildung möchte ich mich bei der ganzen Gruppe bedanken. Wir hatten nicht nur viele intensive Gespräche und spannende Lernmomente, sondern auch jede Menge zu lachen. Ob als Oma, Löwe und Samurai in der Bewegungsübung oder auch bei der Bodypercussion. Gerade diese gemeinsamen Erlebnisse haben gezeigt, wie schnell man mit Hilfe des Humors zusammenwächst.
Ein herzliches Dankschön gilt Sonja Thalinger und Dr.in Gundi Sperlich für die engagierte Begleitung durch diese besondere Woche. Ihr habt eure umfangreiche Erfahrung mit uns geteilt, uns viele wertvolle Impulse mitgegeben und uns gut auf unsere neue Aufgabe vorbereitet. Danke auch an Maria Eibel, für die Organisation unserer Schulung.
Für mich persönlich war die Ausbildung sehr bereichernd, sowohl fachlich als auch menschlich.
Ich nehme viele neue Erkenntnisse, wertvolle Begegnungen und große Vorfreude auf die HPCPH Workshops, die ich halten werde, mit.
Danke, für diese besondere gemeinsame Zeit!
DGKP Monika Brettbacher
Projektleitung Hospiz macht Schule in OÖ
Koordination Lebenswert Zeitung

