>>>>>Hospizverein Steiermark
Seit wann gibt es Euch? Wie seid Ihr entstanden?
Der Hospizverein Steiermark wurde im Jahr 1993 gegründet. Anlässlich des Steirischen Herbstes im Jahr 1977 zum Thema „Utopie Gesundheit“ gelang es, E. Kübler-Ross nach Graz zu holen. Ihr Vortrag beeindruckte und überzeugte so sehr, dass eine Reihe von Menschen aus dem Bildungsbereich und dem Sozial- und Gesundheitswesen mit dem Aufbau der Hospizbewegung begannen. Anfang der 1990er Jahre wurde in der Stadt Graz ein Hospiz- Arbeitskreis ins Leben gerufen und in weiterer Folge kam es rasch zum Aufbau entsprechender Strukturen und zur Vereinsgründung.
Wie seid ihr historisch gewachsen?
Das erste Jahrzehnt – 1993 – 2003
- Nach intensiven Vorbereitungsarbeiten haben wir 1993 begonnen, das „Haus“ der steirischen Hospizbewegung zu bauen, wir haben ein richtig gutes und stabiles Fundament ausgehoben, auf dem wir bis heute gut aufbauen können – die Bildungsarbeit.
- Sehr rasch sind dann im ganzen Land Hospizteams entstanden, das Gebäude ist in die Höhe gewachsen.
- 1997 haben sich dann am Nebengrundstück mit der Koordination Palliativbetreuung Kolleg*innen angesiedelt, wir standen glücklicherweise nicht mehr allein in der steirischen Landschaft, sondern konnten von nun an gemeinsam gehen.
- Unsere Anfänge waren geprägt von damals noch einigen wenigen Menschen mit ganz viel Leidenschaft für die Hospizidee, von viel Pioniergeist und dem unbändigen Willen, etwas zu bewirken und zu bewegen in der Steiermark. Diese Zeit war geprägt von wenigen Strukturen und Regeln und von viel Freiheit – eine Freude für viele Ehrenamtliche. Genauso aber auch von wenig öffentlicher Anerkennung, so gut wie keinen materiellen Ressourcen und viel Unsicherheit.
- So waren wir dankbar, dass sich nach und nach unterstützende Partner gefunden haben, durch die wir das neu gebaute Haus auch ein bisschen wohnlich gestalten konnten – unsere Großsponsoren und das Kuratorium unter dem Vorsitz des Landeshauptmanns.
- Und wir haben in diesem ersten Jahrzehnt auch begonnen, in diesem Haus ganz spezielle Räume einzurichten, einen Raum für die Angehörigen von Sternenkindern, einen Raum für die steirischen Schülerinnen und Schüler und einen Raum für Beratungen.
Das zweite Jahrzehnt – 2003 – 2013
- Im zweiten Jahrzehnt war symbolisch gesprochen unsere Gleichenfeier, erstmals war das Hospizdach über die gesamte Steiermark ausgespannt, in allen Bezirken waren Hospizteams aktiv.
- Wir haben das, was bereits im ersten Jahrzehnt begonnen hat, weiter fortgesetzt, noch mehr Teams wurden gegründet, weitere Räume für Beratung oder spezielle Bildungsangebote wurden eingerichtet.
- Unser Haus war in kurzer Zeit enorm gewachsen – und wir hielten es für eine gute Idee, innezuhalten und auch einmal den Blick von außen hereinzuholen – die Zusammenarbeit mit der Karl-Franzens-Universität Graz, mit der Uni for Life war geboren.
- Bereits bei unserer Gründung hatten wir den Anspruch, nicht nur Hospizteams aufzubauen, sondern wir wollten die Hospizidee, diese Haltung, dieses Wissen in der gesamten steirischen Gesellschaft, im gesamten Sozial- und Gesundheitswesen verankern. Und so haben wir begonnen, die ersten Hospizbotschafter*innen und Pat*innen zu ernennen. Ihre Aufgabe ist es, uns dabei zu helfen, die Hospizidee nach außen zu tragen.
- Und wir haben zu unserem Haus einen wunderschönen, offenen Wintergarten dazu gebaut, und haben dorthin in einem ersten Schritt die Mitarbeiter*innen der steirischen Pflegeheime und dann in einem zweiten Schritt die Mitarbeiter*innen der mobilen Dienste eingeladen, sich gemeinsam mit uns intensiv mit Hospiz und Palliative Care auseinander zu setzen.
Das dritte Jahrzehnt: 2013 – heute
- Am Ende des dritten Jahrzehnts stellt sich die Frage, wie es uns gelungen ist, dieses Haus mit Leben zu füllen. Und dank des ungebrochenen Engagements so vieler ist es doch einiges gelungen.
- Mehr als 500 unterschiedliche und tiefgehende Ausbildungen haben in diesem Haus stattgefunden, fast 9.000 Menschen haben daran teilgenommen.
- An 62 Schulen haben Hospizprojekte stattgefunden. Die Räume für Beratung und die Begleitung der Eltern von Sternenkindern wurden intensiv genutzt.
- Für mehr als 75.000 Menschen durften wir in diesen 30 Jahren bisher „da sein“.
- Hospiz ist heute mitten im Leben, in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Und gleichzeitig bleibt auch im 4. Jahrzehnt immer noch genug zu tun.
Wen vertretet Ihr?
Wir vertreten alle 32 Hospizteams der Steiermark und sind verantwortlich für Hospiz und Palliative Care im Pflegeheim, HPC Mobil, Hospiz macht Schule sowie die Plattform „Wenn Lebensanfang und -ende“ zusammenfallen.
Wie finanziert ihr Euch?
Wir finanzieren uns durch das Land Steiermark sowie durch Spenden und Sponsoren.
Was sind Eure Schwerpunkte?
DA SEIN sowie Hospiz- und Palliative Care so weit wie möglich in der steirischen Bevölkerung und im Sozial- und Gesundheitswesen zu verankern.
Eine Reise durch die Welt der Hospizbegleitung
Katrin öffnet die Tür. Im Haus ist es warm. Die Frau ist freundlich, spricht wenig und beginnt schnell ihrem Ältesten das Essen ins Mündchen zu löffeln. Er ist eineinhalb. Der Kleine, gerade einmal vier Monate, strampelt derweil vergnügt in der Wippe, bevor er beginnt, sich lauthals Aufmerksamkeit zu verschaffen – er schreit aus voller Kehle. Katrin nimmt ihn auf den Arm, wiegt ihn sanft in die Beruhigung. Sie umsorgt ihre Kinder liebevoll und mit bemerkenswerter Ruhe; bringt den älteren ins Bett.
Behutsam beginnt sich das Gespräch um jenes Thema zu kreisen, das Katrins Leben von einer Minute auf die andere auf den Kopf gestellt hat. „Heute geht es ihm ganz besonders schlecht. Er schläft schon den ganzen Tag. Hat Schmerzen. Es ist ein stetes Auf und Ab“, erzählt sie mit Blick auf die Zimmertür gegenüber. Dort schläft ihr Mann. Vor einem Jahr wurde bei ihm Lungenkrebs diagnostiziert.

Der 57-Jährige wird mittlerweile zuhause betreut, regelmäßig kommt das Mobile Palliativteam vorbei. Und zwei Mal in der Woche begleiten zwei Ehrenamtliche des Hospizvereins Steiermark die Familie. „Diese Besuche von Karin und Ewald sind für uns ganz, ganz wertvoll – vor allem psychisch. Sie helfen, mit dieser großen Belastung besser fertig zu werden. Wenn ich jemanden zum Reden habe, ist mir einfach viel leichter. Ich kann ja kaum das Haus verlassen, komme mit den Kindern wenig raus. Da bin ich dankbar für jeden Besuch und jedes Gespräch. Mir tun die Kinder so leid – sie haben jetzt keinen Papa. Jemanden zum Reden zu haben, zu wissen, man ist nicht allein – es kommt morgen jemand und übermorgen wieder, das gibt mir unendlich viel Kraft. Diese Last mit jemandem zu teilen, der einfach zuhört, da ist – mir und den Kindern das Gefühl gibt, nicht völlig verlassen zu sein, ist ein unschätzbares Geschenk.“
Sechs Monate nach diesem Gespräch ist Katrins Mann verstorben
Herzerwärmendes Babygeschrei aus der Geburtenstation. „Babyklappe“ steht dort auch. Der Weg führt jedoch vorbei an diesem Ort, wo Leben beginnt. Hin zu einem, wo Leben in die letzte Phase geht – auf die Palliativstation. Dort ist Elke seit drei Wochen „zuhause“. So fühlt sie sich nämlich, so beschreibt sie ihr momentanes Dasein. „Es ist unglaublich, wie umsorgt ich hier bin, wie umsorgt hier alle werden. Man nimmt sich Zeit, auch zwei oder drei Stunden, wenn es sein muss“, schwärmt die 59-Jährige, während sie, dick in eine Decke gehüllt, vom Balkon hinaus ins Grüne blickt und einen tiefen Zug an ihrer Zigarette nimmt.

Dann erzählt sie von Elisabeth und Katharina, ihren Hospizbegleiterinnen: „Sie bedeuten mir sehr viel. Ihre Begleitung ist mir wirklich wichtig. Es ist irre, dass man sterbenskrank sein muss, bevor man so nette Menschen kennenlernt.“
Die Balkontür öffnet sich, ein junger Arzt kommt an den Tisch und meint: „Es ist jetzt alles geregelt. Sie kommen nächste Woche nach Hause.“ „Ah, das ist sehr gut, dass da jetzt alles unter Dach und Fach ist“, gibt sich Elke motiviert und erzählt: „Ich werde zuhause von der Hauskrankenpflege und dem mobilen Palliativteam betreut. Und besonders freue ich mich auf die Hospizbegleitung.“ Sie hält inne. Schweigt kurz. Und meint: „Ich dachte schon so oft: jetzt sterbe ich. Und voilà, ich wurde wieder wach.“ Ihre Augen funkeln. Ihr Gesicht strahlt.
Frau Elke konnte ihre letzten Tage wunschgemäß zu Hause verbringen.
Am Nachttisch stapeln sich Bücher – viele davon auf Französisch. „Am Donnerstag kommt immer meine Französischlehrerin. Bis dahin habe ich noch Hausübungen zu machen – Grammatik. Ich muss noch deklinieren üben“, sprudelt es aus der 94-Jährigen hervor. „Französisch lerne ich seit meinem 9. Lebensjahr“, erzählt sie. Dort sei sie nur einmal in ihrem Leben gewesen – aber ganz oft in Gedanken.
„Wo sind eigentlich die letzten 90 Jahre hin?“, lacht die quirlige Dame dann und schaut immer wieder ihre Hospizbegleiterin an, als würde sie fragen: „Passt das so? Mache ich eh alles richtig?“ Helena lächelt sie bestätigend an, nimmt ihre Hand, drückt sie. Es braucht keine Worte.

Frau Kirschner greift nach einem Zettel, der auf ihrem Nachttisch liegt – dicht beschrieben, von Hand – von ihr selbst. „Das sind die Fürbitten für meinen Bruder. Der ist vergangene Woche verstorben – an meinem 94. Geburtstag“, sagt sie nüchtern. Knapp 91 sei er geworden, der Theophil. „Lesen Sie, ob das so passt!“ Und wie es passt. Auch, dass Theophil jetzt nicht mehr ist. „Es tut mir leid, dass wir uns jetzt nicht mehr unterhalten können. Aber traurig bin ich über seinen Tod nicht. Das ist ein natürlicher Vorgang. Er war alt, und jetzt lebt er nicht mehr. So muss man das sehen!“ Der eigene Tod beschäftigt Frau Kirschner dennoch sehr; oft spricht sie mit ihrer Hospizbegleiterin darüber. Angst hat sie jedoch keine; nur vor einem qualvollen langen Sterben. Und „Ich träume jetzt viel von meiner verstorbenen Mutter – das tröstet mich.
Acht Monate nach diesem Besuch ist Frau Kirschner zu ihrer Mutter „gereist“.
Das Haus ist schnell gefunden, rasch geht es durch einen Garten, der noch ganz im Winterschlaf liegt, zur großen gläsernen Eingangstür, aus der warmes Licht nach außen strahlt. Beim Eintritt lachen dutzende Gesichter entgegen. Freundliche, strahlende, Gesichter – mit lustigen Kulleraugen, dicken roten Nasen und fröhlich zopfigen Haaren. Ein Bild, das sich einprägt. Und das im Nu die Stimmung erhellt. Es ist Fasching, und Frau Silvia hat das Foyer des Caritas-Pflegeheims mit Clowngesichtern in ein buntes Haus verwandelt.
Da sind an diesem Nachmittag auch Hospizbegleiterin Eveline Pfiszter und Pflegeassistent Christian Marinka. Sie sind Teil des Hospizteams in dieser Einrichtung, die seit 2019 das Gütesiegel „Hospiz und Palliative Care im Pflegeheim“ trägt. „Im Herbst wird es erneuert und verlängert“, erzählt Christian, der schon seit 13 Jahren hier arbeitet. Nicht zuletzt dank Hospizbegleiterinnen Eveline Pfiszter und Helga Scheidel. Eveline ist mittlerweile seit 11 Jahren ehrenamtlich in diesem Haus im Einsatz. Auch ihre Mutter war einst Bewohnerin in diesem Pflegeheim – einer der Motivations-gründe, warum Eveline in ihrer Pension als Hospizbegleiterin tätig sein wollte.

„Für mich ist das hier keine Sterbe-, sondern eine Lebensbegleitung“, betont Eveline ihren ganz speziellen Zugang zu ihrer Arbeit. Einmal pro Woche kommt sie ins Haus, geht durch die Zimmer. Ist für jeden da – und kümmert sich speziell um jene, die es gerade besonders brauchen. Auch um Angehörige. „Die brauchen mich oft ganz besonders“, gibt die engagierte und empathische Begleiterin Einblick in ihre Arbeit. Und lässt ein wenig einblicken: „Es gab einen Sohn, der eine sehr starke Bindung zu seiner Mutter hatte und sie sehr oft besuchte. Als die Frau zum Sterben war, war er jeden Tag bei ihr. Aber er hat sich schwergetan, konnte nicht loslassen. Wir haben einmal lange darüber geredet, auch darüber, dass es hilfreich sein kann, den Tränen freien Lauf zu lassen. Er ist dann lange bei seiner Mutter gesessen und hat geweint. Sie hat liebevoll seine Wange gestreichelt. Danach hat er sich bei mir bedankt und gemeint, dass er seine Mutter jetzt gehen lassen könne. Das war dann auch für mich wunderschön.“
Bis vor einem Jahr ging es Lisa einigermaßen gut, dann verschlechterte sich ihr Zustand zunehmend. „Im Moment kommen die Schmerzen immer öfter. Ich habe eine Schmerzpumpe“, deutet sie in Richtung der kleinen Apparatur. Um dann aber gleich wieder mit beeindruckendem Humor und Leichtigkeit von ihrem erfüllten Alltag zu erzählen – vom Stricken, Lesen und Filme schauen. „Die Haube für meine Enkelin ist mir zu klein geraten. Schade, aber jetzt hat sie eben ein anderes Kind bekommen“, lacht sie. Lisa lacht überhaupt viel und gern und am liebsten mit ihrer Hospizbegleiterin Birgit: „Wenn Birgit kommt, dann ist das immer etwas ganz Besonderes. Ich mag sie so sehr. Ich kann mit ihr über alles reden, und wir haben so unglaublich viel Spaß miteinander. Sie ist ein Glücksfall. Und ich kann einfach nur Danke sagen, dass es sie und euch alle vom Hospizverein gibt!“

Kurze Zeit später kommt Frau Lisa auf eigenen Wunsch ins Albert Schweitzer Hospiz – und strahlt: „Da muss man zum Sterben sein, damit man es so schön hat“, strahlt Frau Lisa in ihrem Zimmer. Und blüht hier förmlich auf: „Die schönen Räume, das Licht, die Wärme, die freundlichen Menschen um mich herum – ich bin einfach nur glücklich.
Und obwohl dort für sie jeder Tag wie Weihnachten ist, kann Lisa den Heiligen Abend kaum erwarten. Im Sommer standen die Chancen, diesen zu erleben, mehr als schlecht. Jetzt hat sie gemeinsam mit ihrer Hospizbegleiterin Birgit schon ungeduldig das Zimmer geschmückt, eine Lichterkette aufgehängt: „Die ist so schön, die lasse ich die ganze Nacht hindurch brennen.“ Birgit hat ihr frische Tannenzweige gebracht: „Die duften herrlich!“ Und Kekse. Und Birgit hat Lisa bereits vor Weihnachten einen ganz großen Wunsch erfüllt: Bei ihr zu bleiben, da zu sein und mit ihr zu lachen – bis zuletzt. Aber vorher wird noch einmal Weihnachten gefeiert!
Frau Lisa ist im darauffolgenden Jahr zu Ostern verstorben.
→ Alle Begleitgeschichten gibt es in voller Länge nachzulesen auf: www.hospiz-stmk.at
Wofür seid Ihr zuständig und werdet Ihr aktiv tätig?
Unsere Hospizbegleiter*innen sind da für Menschen in der letzten Lebensphase und für ihre Angehörigen. Als einfühlsame Gesprächspartner*innen, die begleiten, zuhören, unterstützen, Zeit schenken … Sie sind dann da, wenn man sie am meisten braucht, sie gehen ein Stück des Weges mit, stehen bei, helfen mittragen und unterstützen.
Wesentlich sind für uns auch Bewusstseinsbildung und Bildungsarbeit.
Die Landesgeschäftsstelle koordiniert die 32 steirischen Hospizteams und ist verantwortlich für die Umsetzung aller weiteren Aktivitäten und Projekte.
Was sind Eure Top 3 Aufgaben?
Hospizbegleitung für Patient*innen jeden Alters und ihre Angehörigen sowie Trauerbegleitung
Hospiz und Palliative Care in der Grundversorgung (HPCPH und HPC Mobil)
Bildung und Bewusstseinsbildung für Menschen jeden Alters
Wie viele Personen arbeiten bei Euch? Wer sind sie?
Bei uns arbeiten 819 professionell aus- und weitergebildete Ehrenamtliche in der Hospizbegleitung, sie sind in 32 Hospizteams in der ganzen Steiermark organisiert. Zusätzlich beschäftigen wir 22 Hauptamtliche (14 in der Hospizkoordination und 8 in der Landesgeschäftsstelle).
Wer vertritt Euch nach außen?

Mag.a Sabine Janouschek
Geschäftsführerin

Dr. Peter Pilz
Obmann
Gibt es eine nette Anekdote?
Am Beginn unserer Tätigkeit haben wir eine Reihe von Einrichtungen im Gesundheitsbereich angeschrieben und uns vorgestellt bzw. unsere Kooperation angeboten. Ein Antwortschreiben war an den „Steirischen Hausputzverein“ adressiert. So wenig konnten die Menschen damals mit dem Begriff „Hospiz“ anfangen. Seitdem ist glücklicherweise viel passiert.
Was wünscht Ihr Euch für euer Bundesland im Jahr 2030?
Dass es gelungen ist, uns den „Kern der Leidenschaft“, der uns seit 32 Jahren trägt, zu erhalten und darum herum den Wandel bestmöglich zu gestalten.
Und natürlich den Vollausbau aller Hospiz- und Palliativeinrichtungen in der Steiermark.
Was schätzt ihr am Dachverband HOSPIZ ÖSTERREICH?
Wir schätzen die bundesweite Vernetzung, den Austausch, die Erarbeitung gemeinsamer Standards, das Engagement für den weiteren Ausbau von Hospiz und Palliative Care und die damit verbundene Stärkung des Ehrenamtes.
