>>>>>Wiener Hospiz und Palliativforum (WiHoPf)
Seit wann gibt es Euch? Wie seid Ihr entstanden?
2006 wurde das Wiener Hospiz und Palliativforum von damals in dem Bereich Tätigen gegründet. Federführend dabei waren Erich Borovnyak (Caritas ED Wien) und Robert Oberndorfer (Caritas Socialis). Ihnen ist es wesentlich zu verdanken, dass diese Initiative Fahrt aufnahm, gemäß dem Leitbild:
„Das Wiener Hospiz- und Palliativforum ist ein offenes Diskussionsforum von allen Organisationen bzw. deren Vertreter:innen und Fachexpert:innen, die in Wien im Bereich von Hospiz- und/oder Palliativbegleitung und –betreung arbeiten.
Die Mitglieder von WiHoPf sind der Überzeugung, dass eine offene Auseinandersetzung mit unheilbarer Erkrankung, Sterben und Tod zum Leben gehört. WiHoPf ist überparteilich und überkonfessionell“
Wie seid Ihr historisch gewachsen?
Trotz mehrerer Versuche war es in Wien schon in den Anfängen nicht möglich, einen eigenen Landesverband zu gründen.
Zu Beginn war es ein Forum für einige der damals neuen Angebote der spezialisierten Hospiz- und Palliativversorgung für Erwachsene. Später kamen die Angebote für Kinder und Jugendliche hinzu sowie die Initiativen HPCPH und HPC mobil.
Seit 2023 übernimmt der Dachverband der Wiener Sozialeinrichtungen die Einladungen für die WiHoPf Treffen und stellt dazu auch seine Räumlichkeiten zur Verfügung.
Es gibt seitdem auch zwei Untergruppen zu HPCPH und HPC mobil, die sich zusätzlich regelmäßig treffen und ihre Delegierten in die österreichweiten Steuer- und Vernetzungsgruppen entsenden.
Aus den beiden Gründungsorganisation werden von HOSPIZ ÖSTERREICH für den Vorstand die Vertreter für Wien bestellt.
Wen vertretet Ihr?
Alle im Feld arbeitenden Angebote und Einrichtungen.
Wie finanziert ihr Euch?
Es gibt keine Finanzierung für das WiHoPf als Organisation. Alle Ressourcen werden von den Trägern beigestellt.
Für die Wiener Hospiz- und Palliativtage fungiert seit Anbeginn die Erste Stiftung als Sponsor.
Was sind Eure Schwerpunkte?
Die Vernetzung aller Angebote in Wien und die Organisation der Wiener Hospiz- und Palliativtage.
Bisher gab es 14 solcher Fortbildungs- und Vernetzungstage mit über 1400 Teilnehmenden.
Wofür seid Ihr zuständig und werdet Ihr aktiv tätig?
Hier nochmal aus den Gründungsdokumenten:
- Plattform für den gegenseitigen Meinungsaustausch
- Forcierung der Vernetzung der Angebote in Wien
- Zentraler Ansprechpartner für organisationsübergreifende Fragen in Wien
- Gemeinsames Sprachrohr für die Anliegen der teilnehmenden Organisationen, Experten und der betreuten/begleiteten Menschen
- Lernen aus dem Vergleich mit ähnlichen Strukturen in anderen Städten und Ländern
- Einbeziehung aller, die im Hospizbereich tätig sind
- Vernetzung und inhaltliche Beteiligung bei Aus- und Fortbildung
Was sind Eure Top 3 Aufgaben?
- Unterstützung kleinerer Träger und Initiativen in ihrer Arbeit
- Kontakt(vermittlung) zu Fördergebern
- Organisation der Wiener Hospiz- und Palliativtage
Wie viele Personen arbeiten bei Euch? Wer sind sie?
Wir haben keine haupt- oder ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen.
Wer vertritt Euch nach außen?

Harald Weikl M.A.

Andrea Schwarz
Was wünscht Du Dir für Dein Bundesland im Jahr 2030?
Den weiteren Ausbau der Angebote in Wien und, dass der Dachverband der Wiener Sozialeinrichtungen uns weiterhin unterstützt.
Was schätzt ihr am Dachverband HOSPIZ ÖSTERREICH?
Wir schätzen die Möglichkeit, auch ohne einen formell eingerichteten Landesverband in Wien hier vollwertig in den Vorstand eingebunden zu sein.
Diese bundesweite Vernetzung ist unersetzlich, sowohl für die Entwicklung der Angebote als auch für die Qualitätsstandards.
